Wie optimiert man die Instandhaltung?

Eine Vorgehensweise in 5 Schritten

Optimierung der Instandhaltung, im Sinne einer Verbesserung, bedeutet immer, den aktuellen Ist-Zustand in einen neuen, verbesserten Zustand zu überführen und diesen Status auch nachhaltig abzusichern.

Wodurch sich dieser verbesserte Zustand auszeichnet wird in der Regel entweder durch das Unternehmen (in Person durch den Vorgesetzten) oder den Instandhaltungsleiter festgelegt. Häufig geht es darum, die vorgegebenen Instandhaltungsziele zu erreichen bzw. auch zu übertreffen (s. hierzu Blogbeitrag „Ziele und Zielsetzung in der Instandhaltung“).

Zur methodischen und strukturierten Vorgehensweise stehen verschiedene Ansätze zur Verfügung. Eine bekannte Vorgehensweise ist das DMAIC-Schema, welches im Rahmen von Six Sigma genutzt wird. DMAIC ist ein Akronym und steht für die 5 Projektphasen eines Verbesserungsprojekts:

  1. Define
  2. Measure
  3. Analyse
  4. Improve
  5. Control

Die 5 Phasen werden sequentiell durchgeführt und bilden einen Regelkreis. Die folgenden wesentliche Aktivitäten werden in den 5 Projektphasen umgesetzt:

Define:

  • Kunden identifizieren
  • Kundenanforderungen ermitteln
  • Project Charter erstellen
  • Prozessaufnahme durchführen

Measure

  • Wichtige Input / Output Werte ermitteln
  • Datenerfassungsbogen erstellen
  • Prozessfähigkeit ermitteln

Analyse

  • Hypothesen aufstellen
  • Grundursachen ermitteln
  • Verbesserungen quantifizieren

Improve

  • Lösungen erarbeiten und bewerten
  • Umsetzungsplan erstellen
  • Mitarbeiter schulen
  • Pilotierung der Lösungen

Control

  • Erfolgscontrolling aufbauen
  • Standardisierung der Prozesse
  • Projekt abschliessen

In Abhängigkeit von der Phase und der konkreten Problemstellung stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, um die Tätigkeiten je Projektphase umzusetzen.