Instandhaltungsstrategien – Der Schlüssel für eine wertschöpfende Instandhaltung

Unter allen strategischen Fragestellungen, die sich in der Instandhaltung stellen, spielt die Frage nach der optimalen Instandhaltungsstrategie eine herausragende Rolle. Die Auswahl der „richtigen“ Instandhaltungsstrategie ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Damit wird die Basis für eine störungsfreiere Produktion gelegt und dies bedeutet eine bessere Einhaltung von Kundenterminen, erhöhte Produktionskapazitäten, mehr Flexibilität und geringere Stückkosten.
Eine nachvollziehbare und methodisch fundierte Vorgehensweise zur Ableitung der Instandhaltungsstrategie bildet hierbei die Basis.

Hintergrund

Direkt mit der Auswahl der Instandhaltungsstrategien für die technischen Anlagen werden die Weichen für eine Vielzahl von Aspekten gelegt:

  • Höhe der Instandhaltungskosten
  • Ausfallhäufigkeit bzw. Verfügbarkeit der Anlagen
  • Umfang der Ersatzteilbestände
  • Art und Umfang der Instandhaltungsarbeiten
  • Qualifikationsanforderungen an die Mitarbeiter
  • Ausgestaltung von Service-Verträgen
  • …..

Zudem wird mit der Auswahl der optimierten Instandhaltungsstrategie auch die Basis für die Einführung / Umsetzung einer schlanken Produktion (Lean Production) gelegt. Somit ist die Auswahl der „richtigen“ Instandhaltungsstrategie ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen.

Am Häufigsten werden die folgenden drei Instandhaltungsstrategien umgesetzt:

  • Reaktive (ausfallorientierte) Instandhaltung
  • Präventive Instandhaltung
  • Zustandsorientierte Instandhaltung

Im Rahmen von Industrie 4.0 nimmt die Bedeutung der prädiktiven Instandhaltungsstrategie immer weiter zu. Mit dieser Strategie werden die Anlagenverfügbarkeit und die Planbarkeit von Instandhaltungsarbeiten aufgrund erweiterter Analysen von Maschinendaten weiter verbessert.

In der Regel setzen die Unternehmen einen Mix aus den verschiedenen Strategien ein, der sich über die Lebenszeit der Anlage deutlich verändern kann. Der optimale Strategie-Mix ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für eine erfolgreiche und wertschöpfende Instandhaltung. Daher sollte regelmäßig die aktuelle Instandhaltungsstrategie überprüft und an die geänderten Rahmenbedingungen und Zielvorgaben angepasst werden.

Hierbei hat es sich herausgestellt, dass eine einheitliche und methodisch fundierte Ableitung der Instandhaltungsstrategie zahlreiche Vorteile ergibt. Somit wird sichergestellt, dass:

  • die betrieblichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen ausreichend berücksichtigt werden
  • eine optimale Verteilung des Instandhaltungsbudget auf die Anlagen erfolgt
  • Anlagenpriorität und Anlagenzustand bei der Ableitung der Instandhaltungsstrategie berücksichtigt werden
  • die Höhe des Instandhaltungsbudgets nachvollziehbar ist
  • der Aufwand deutlich reduziert wird

Zur Ableitung der Instandhaltungsstrategien stehen verschiedene Ansätze zur Verfügung. Aus unserer Sicht haben sich pragmatisch orientierte RCM-Ansätze in der Praxis besonders bewährt.

Unser Angebot

Wir überprüfen in Zusammenarbeit mit Ihnen die aktuellen Instandhaltungsstrategien der Anlagen und entwickeln Alternativen. Daraus ergeben  sich die folgenden konkreten Vorteile:

  • Verbesserte technische Anlagenverfügbarkeiten (mehr Produktionskapazität)
  • Verbesserte Allokation des Budgets (mehr Verfügbarkeit zu gleichen Kosten)
  • Reduzierung des Risikos von ungeplanten Anlagenausfällen
  • Mehr Planbarkeit im Tagesgeschäft
  • Vereinfachter Budgetplanungsprozess auf Basis einer aufbereiteten Datenbasis

Wir entwickeln Ihre Instandhaltungsstrategie erfolgt in 3 Schritten weiter.

Schritt 1: Daten aufnehmen

In der Phase 1 werden alle notwendigen Daten zur Ableitung von Instandhaltungsstrategien aufgenommen. Dies umfasst u.a. die technische Anlagenstruktur, Instandhaltungskosten, betriebliche Einsatzbedingungen.

Zudem wird die methodische Vorgehensweise inkl. der notwendigen Rechenregeln zur Ableitung der Instandhaltungsstrategie mit Ihnen abgestimmt.

Schritt 2: Technische Bewertung  Anlagenpark

In der Phase 2 erfolgt die Zustands- und Kritikalitätsbewertung der technischen Anlagen. Auf dieser Basis werden Anlagen identifiziert, für die in einem ersten Schritt alternative Instandhaltungsstrategien entwickelt werden sollten.

Schritt 3: Entwicklung und Bewertung alternativer Instandhaltungsstrategien

Die Entwicklung von alternativen Instandhaltungsstrategien erfolgt vor dem Hintergrund der aktuellen Zielsetzung (Verfügbarkeitsoptimierung oder Kostenoptimierung) und unter Einbeziehung der Fachexpertise der eigenen Mitarbeiter. Die Bewertung der Alternativen basiert auf den abgestimmten Rechenregeln.

Ihr Nutzen

Vor dem Hintergrund der betrieblichen Rahmenbedingungen erhalten Sie optimierte Instandhaltungsstrategien für die betrachteten kritischen Anlagen. Dies führt zu…

  • geringeren Instandhaltungskosten
  • erhöhten Anlagenverfügbarkeiten / verfügbaren Maschinenkapazitäten
  • erhöhte Prozessstabilität in der Produktion
  • weniger „operativer Hektik“ im Tagesgeschäft

Erfahren Sie mehr zu Instandhaltungsstrategien, den zur Verfügung stehenden Methoden, typischen Fallstricken und welchen Einfluss Industrie 4.0 hat, im persönlichen Gespräch.

Ihr Ansprechpartner

Frank Reese

+49-4152-88742-10
frank.reese@beratung-vr.de