Mit der DIN ISO 55000 die Instandhaltung strukturiert weiterentwickeln

Die DIN 31051 hat in Deutschland bisher den Rahmen und den Umfang der betrieblichen Instandhaltung festgelegt. Hierbei lag der Fokus auf einer lebenszyklusorientierten Betrachtung der Anlagen, dem Erhalt oder der Wiederherstellung eines funktionsfähigen Zustands und verschiedener technischer, administrativer sowie auch Maßnahmen des Managements.
Mit der DIN ISO 55000ff. steht seit kurzem ein normatives Dokument zur Verfügung, dass den Rahmen der Instandhaltung im Sinne einer Anlagenbewirtschaftung (Asset Management) beschreibt und somit das Thema Instandhaltung in Richtung eines Managementsystems weiterentwickelt. Ziel ist die Maximierung des Nutzens aus dem Betrieb einer Anlage.

Die DIN ISO 55000ff. identifiziert 7 Themenbereiche, die für ein gesamthaftes Asset Management benötigt werden. Dabei werden Themenbereiche adressiert, die bisher so nicht immer ausreichend durchgängig in Unternehmen betrachtet worden sind wie z.B.:

  • Stringente Ableitung der Asset und Instandhaltungsstrategien aus der Unternehmensstrategie
  • Verstärkte Lebenszyklusorientierung und Fokus auf den Return on Net Assets
  • Verbessertes Risikomanagement
  • Optimale Allokation von Budgets
  • Verbesserte Kommunikation mit Stakeholdern
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung

Hierbei bietet die Norm Ansätze zur konkreten Umsetzung. Somit besteht für Unternehmen die Möglichkeit, ihre Instandhaltung auf Basis der DIN ISO 55000ff. zu einem gesamthaften Managementsystem strukturiert und zielgerichtet weiterzuentwickeln und sich dieses auch zertifizieren zu lassen.

Unser Angebot

Wir bieten Ihnen ein erprobtes Leistungspaket zur Unterstützung bei der Umsetzung und Zertifizierung an. Aus unserer Sicht sollte die Umsetzung der DIN ISO 55000ff. in folgenden Schritten erfolgen:

  • Unternehmensziele und strategische Rahmenbedingungen beschreiben
  • Strategischen Asset Management Plan erstellen
  • Asset Management Ziele und Politik festlegen
  • Asset Management Grundsätze abstimmen
  • Asset Management Pläne ableiten
  • Eckpunkte des Risikomanagements abstimmen
  • Risikobewertung durchführen
  • Asset Karteien erstellen
  • Asset Prozesse inkl. Rollen und Verantwortlichkeiten beschreiben
  • Berichtswesen mit Kennzahlen für das Erfolgscontrolling festlegen

Ihr Nutzen

Mit der Umsetzung vom Asset Management ergeben sich folgende Vorteile:

  • Erhöhung der Wertschöpfung aus dem Anlagenbetrieb
  • Nachhaltig optimierte Instandhaltungskosten
  • Bewußtere Steuerung der Risiken
  • An den strategischen Zielen ausgerichtete Anlagenbewirtschaftung
  • Flexiblere und schlankere Prozesse durch eine zweckmäßige Abgrenzung von Rollen und Verantwortlichkeiten
  • Nahtlose Einbindung des Asset Managements in das bestehende integrierte Managementsystem

Ansprechpatner

Ihr Ansprechpartner

Frank Reese

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frank.reese@beratung-vr.de