Das sind die Trends 2021 in der Instandhaltung

Titelbild: Trends 2021 in der Instandhaltung

Am Ende des Jahres wird meist nicht nur eine Rückschau auf das vergangene Jahr gehalten, sondern auch der Blick in die Zukunft gerichtet. Dies gilt nicht nur für die Geschäftsführungsebene sondern auch für den Instandhaltungsbereich. Gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen Krisensituation stellt sich die Frage, was wird 2021 bringen? Welche neue Entwicklungen gibt es, um schneller aus dem Krisenmodus zu kommen oder um grundsätzlich den eigenen Bereich weiterzuentwickeln?

Bei der Jagd nach neuen Trends, Methoden, Instrumenten, Technologien muss man aufpassen, dass man nicht dem Shiny Object Syndrom (SOS) unterliegt. Bei dem SOS geht es um die Neigung bei Menschen, seine Aufmerksamkeit ständig auf etwas Neues richten und kurz darauf wieder das Interesse zu verlieren, weil ein neues Shiny Object auftaucht. Dadurch entstehen die Gefahren ….

  • angefangene Projekte und Initiativen nicht abzuschließen und somit die damit verbundenen positiven Effekte nicht vollständig zu realisieren.
  • neue Projekte oder Veränderungsmaßnahmen nicht ausreichend durchdacht zu haben und somit häufiger als notwendig Korrekturen durchführen zu müssen.
  • Mitarbeiter auf dem Weg der Veränderung nicht ausreichend „mitgenommen“ zu haben und somit die Mitarbeiter zu demotivieren.
  • die knappen Budgets nicht optimal zu nutzen.

Dies soll nun kein Aufruf dazu sein, sich gegen Veränderungen zu entscheiden. Vielmehr geht es darum, genau zu überlegen, in welchen Bereichen Veränderungen den größten Kosten-Nutzen-Effekt bieten. Sind also die „neuen“ Mega-Themen wie Maschine Learning, Additive Fertigung, Augmented Reality, SCRUM, etc. tatsächlich der nächste logische Schritt in der Weiterentwicklung der Instandhaltung oder ist es zunächst wichtiger, die Grundlagen einer effektiven und effizienten Instandhaltung weiter zu verbessern und konsequenter umzusetzen?

Zu den Grundlagen zählen aus unserer Sicht die folgenden TOP 10 Punkte u.a.:

  1. eine auf Basis der Unternehmensstrategie abgeleitete Asset Strategie und Instandhaltungsstrategie
  2. eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Instandhaltungs-, Fremdfirmen und Ersatzteilstrategie auf Basis nachvollziehbarer, objektiver und einheitlicher Vorgehensweisen
  3. eine zweckmäßige Ausgestaltung der Instandhaltungsprozesse mit eindeutig definierten Rollen und Verantwortlichkeiten
  4. eine hohe Prozesseffizienz
  5. eine durchgängige IT-Unterstützung der Instandhaltungsprozesse
  6. aktuelle und vollständige Stammdaten sowie Dokumentation
  7. die Nutzung von Kennzahlen zur Steuerung der Instandhaltung
  8. qualifizierte und motivierte Mitarbeiter
  9. eine wertschätzende Kultur, die offen ist für Veränderungen und
  10. natürlich die konsequente Umsetzung und Einhaltung der internen und externen Vorgaben wie u.a. Normen, Richtlinien, Gesetze

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Erfolg bei der Weiterentwicklung Ihrer Instandhaltung auch im Jahr 2021. Sie sind hierbei auf der Suche nach einem verlässlichen Partner, um schnell Umsetzungserfolge zu erzielen? Dann senden Sie uns eine kurze Nachricht und wir melden uns bei Ihnen zeitnah: (hier Nachricht senden)